Heute ist der 5. Mai 2026, und die Vorfreude hier in München, genauer gesagt im neu gestalteten Westpark, ist förmlich greifbar! Die letzten Jahre waren geprägt von Planung und Bau, aber nun ist es endlich soweit: Das große Eröffnungsfest steht vor der Tür! Am Samstag, dem 9. Mai, wird von 10:00 bis 17:00 Uhr ein Fest gefeiert, das für Jung und Alt viel zu bieten hat. Der Platz am Nachbarschaftszentrum Kriegshaber, an der Ulmer Straße und der Familie-Einstein-Straße, wird zum Schauplatz eines bunten Treibens.
Ohne Übertreibung kann man sagen, dass hier wirklich für jeden etwas dabei ist! Fußball-Bowling, Theatervorstellungen und ein spannender Lastenrad-Parcours – über 40 Programmpunkte warten darauf, entdeckt zu werden. Das ist nicht nur ein Fest, sondern auch eine Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Vereine, sich aktiv zu beteiligen und die Vielfalt des Parks zu genießen.
Über 15 Jahre in der Mache
Die Fertigstellung des Westparks war ein Mammutprojekt, das über 15 Jahre in Anspruch nahm. Die gesamte Parkfläche erstreckt sich über beeindruckende 35,3 Hektar und bietet mehr als 3,4 Kilometer Wege, die von Pfersee nach Kriegshaber führen. Wer den gesamten Park durchqueren möchte, kann sich auf einen etwa einstündigen Spaziergang einstellen – perfekt, um die frische Luft zu genießen und die Seele baumeln zu lassen.
Ein Blick auf die Einrichtungen im Park zeigt, dass hier ein Ort für Sport, Kultur, Erholung, Umweltbildung und Begegnung geschaffen wurde. Spielplätze, Skateanlagen und Calisthenicsanlagen stehen bereit, um genutzt zu werden. Die Planung wurde von Lohaus · Carl · Köhlmos PartGmbB Landschaftsarchitekten geleitet, unterstützt von vielen Fachplanern, und unter dem Bauherrn der Augsburger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung GmbH hat sich ein nachhaltiger, attraktiver Park entwickelt. Der Westpark wurde nicht umsonst mit dem Deutschen Landschaftsarchitekturpreis 2021 ausgezeichnet – er ist ein wahres Juwel!
Bürgerbeteiligung im Fokus
Ein ganz besonderer Aspekt des Westparks ist die Bürgerbeteiligung, die von Anfang an eine zentrale Rolle spielte. Man könnte fast sagen, dass dieses Projekt ein Beispiel für moderne Stadtentwicklung ist. Der Prozess der Bürgerbeteiligung ist seit den 1970er Jahren in der Stadtplanung verankert und hat sich weiterentwickelt. Die Menschen vor Ort wurden aktiv in die Planung einbezogen – ein Schritt, der nicht nur die Akzeptanz erhöht, sondern auch ein Gefühl der Gemeinschaft schafft. Klaus Selle, ein Professor für Planungstheorie, hebt hervor, wie wichtig Kommunikation in modernen Beteiligungsprozessen ist. Und das merkt man dem Westpark an!
Die Integration von Vegetation und bestehenden Elementen, wie Relikten der ehemaligen Kasernen, verleiht dem Park eine ganz besondere Note. Hier findet man nicht nur nordamerikanische Baumarten mit leuchtender Herbstfärbung, sondern auch extensive Blütenwiesen, die als Ausgleichsflächen dienen. So entsteht ein Ort, der nicht nur ästhetisch ansprechend ist, sondern auch ökologisch sinnvoll gestaltet wurde.
Die Eröffnung des Westparks wird ein Fest für die Sinne, ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der gemeinsamen Freude. So viel steht fest: Es lohnt sich, am 9. Mai vorbeizuschauen und sich von den vielfältigen Angeboten mitreißen zu lassen. Dieses Projekt ist mehr als nur ein Park – es ist ein Stück lebendige Stadtentwicklung, das zeigt, wie wichtig es ist, die Bürger in den Prozess einzubeziehen.