Heute ist der 11.06.2026 und in Sendling-Westpark wird es jetzt richtig spannend! Das Wirtshaus am Rosengarten hat nach zweijähriger Sanierung und unter neuer Leitung wieder seine Türen geöffnet. Die neuen Betreiber – Clara Schleifer, Maurice Löw und Michael Zacharski – bringen frischen Wind in das Ausflugslokal. Zuvor stand das Wirtshaus Ende November des vergangenen Jahres leer, was echt schade war. Jetzt ist die Paulaner-Brauerei am Start und hat diesen genialen Dreiklang aus Event-Agentur-Mitarbeitern gewonnen, die bereits während der Zwischennutzung des Gasteigs für Furore gesorgt haben.
Der Biergarten selbst hat Platz für rund 600 Gäste, was im Vergleich zu den früheren 2400 schon eine ganz andere Hausnummer ist. Aber das hat seinen Grund: Die Reduzierung soll die Qualität der Küche verbessern, und das ist ja auch mal was. Die Speisekarte klingt echt verlockend: von regionalen Klassikern wie Obazda für 10,90 Euro und Schweinsbraten für 17,90 Euro bis hin zu modernen, pflanzlichen Gerichten wie Austernpilz-Schnitzel und veganem Apfelstrudel im Glas. Und das Beste? Die Küche wird durch Küchenchef Stefan Falkenstörfer geleitet, der sicher dafür sorgt, dass alles frisch und lecker auf den Tisch kommt – dreimal pro Woche gibt es sogar frisch gebackene Kuchen!
Kulturgarten und Events
Die neuen Wirte haben große Pläne. Auf dem Gelände entsteht ein „Kulturgarten“ mit Bar, Kiosk und einer Bühne für Musikveranstaltungen. Und das Beste daran? Es wird kein Eintritt für die Events erhoben und es besteht kein Konsumzwang. Das klingt nach einem Ort, den man einfach besuchen muss! Ein Holzpodest im Biergarten bietet einen tollen Seeblick – ideal für entspannte Nachmittage mit Freunden oder der Familie.
Die offizielle Eröffnungsfeier findet am 20. Juni statt, und wir können uns schon jetzt auf die Deutschland-Spiele bei der Fußball-WM freuen, die im Biergarten auf Leinwand übertragen werden. Die Vorfreude ist groß, denn nichts geht über ein kühles Bier und spannende Fußballmomente in geselliger Runde.
Biergarten-Traditionen
Wusstet ihr, dass die Geschichte der Biergärten in München bis ins Jahr 1812 zurückreicht? Damals fühlten sich kleinere Brauereien und Gasthäuser ihrer Kundschaft beraubt und wandten sich an König Maximilian, den ersten König Bayerns. Er schuf einen Kompromiss, der es den Biergärten ermöglichte, in ihrer Form weiterzubestehen. Damals durften außer Brot keine weiteren Speisen verkauft werden, was dazu führte, dass die Gäste anfingen, ihre eigenen Leckereien mitzubringen – ein Brauch, der bis heute in vielen Biergärten in Bayern Tradition hat. Vielleicht bringe ich bei meinem nächsten Besuch auch eine Kleinigkeit mit, wer weiß?
Insgesamt ist der Wirtshaus am Rosengarten ein Ort, an dem Geschichte auf moderne Gastronomie trifft. Ein perfekter Platz, um zu genießen, zu feiern und vielleicht auch ein bisschen zu entspannen, während man den Blick über den Biergarten schweifen lässt. Ob man nun ein Fan von klassischer bayerischer Küche oder eher von modernen, pflanzlichen Gerichten ist – hier sollte für jeden etwas dabei sein. Und wenn die ersten Gäste im Biergarten Platz nehmen, wird sicher eine ganz besondere Atmosphäre entstehen. Prost!