Die Vorfreude in der Ludwigsvorstadt ist greifbar, denn das Münchner Stadtmuseum hat eine spannende Reise in die Vergangenheit angekündigt! Vom 7. Juni bis zum 5. Juli 2026 wird die Geschichte des Schlachthof-Viertels in der Zenettistraße 11, im ehemaligen Viehhof, erkundet. Unter dem Titel „Mittendrin. Ein Viertel erzählt seine Geschichte(n)“ dürfen die Anwohner der Isarvorstadt und Sendlings mitwirken und ihre persönlichen Erfahrungen und Geschichten einbringen.
Die Initiative zielt darauf ab, nicht nur die historische, sondern auch die gegenwärtige und zukünftige Bedeutung des Schlachthofs und der Großmarkthalle zu beleuchten. In Zusammenarbeit mit der Theater-Compagnie „El Solar“ und dem Vermittlungsprojekt „ichbaumit“ wird ein kreatives Programm geboten, das die Stadtgeschichte lebendig macht. Und das Beste daran: Alle sind eingeladen, aktiv daran teilzuhaben!
Ein Fest für die Sinne
Am 7. Juni startet das Projekt mit einer Auftaktveranstaltung von 14 bis 22 Uhr. Hier wird es ein interaktives Modell des Stadtteils geben, das die Besucher selbst mitgestalten können. Das klingt doch nach einer großartigen Gelegenheit, um in die eigene Nachbarschaft einzutauchen und etwas über die Wurzeln der Umgebung zu erfahren! Außerdem werden die Objektdetektive der Agencia El Solar ihre Arbeit vorstellen und sicher einige spannende Einblicke geben.
Ein besonderes Highlight wird ab 17:30 Uhr das Konzert der Band Schlachthofbronx sein, das die Stimmung anheizen wird. Es ist wirklich toll, wenn Geschichte und Musik Hand in Hand gehen und so eine Atmosphäre schaffen, die zum Verweilen und Entdecken einlädt. Auch wenn der Veranstaltungsort nur eingeschränkt barrierefrei ist, so soll niemand ausgeschlossen werden.
Öffnungszeiten und weitere Details
Die Türen des Projekts werden donnerstags von 17 bis 22 Uhr, freitags von 17 bis 24 Uhr, samstags von 11 bis 24 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein. Das Projekt wird durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen der Initiative „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ gefördert, was dem Ganzen einen zusätzlichen Schub gibt. Das ist doch ein echtes Zeichen für das kulturelle Engagement in unserer Stadt!
Wer die Geschichten des Viertels, die vielen kleinen Anekdoten und die spannenden Erzählungen der Nachbarn erfahren möchte, sollte sich diesen Zeitraum unbedingt im Kalender markieren. So wird nicht nur die Vergangenheit lebendig, sondern auch die Gemeinschaft gestärkt. Und das ist schließlich das Herzstück jeder Stadt!