Die Münchener Gastronomieszene bekommt bald einen aufregenden Zuwachs! Taco Bell, die beliebte Fast-Food-Kette aus den USA, hat Pläne zur Eröffnung von zwei Filialen in der bayerischen Landeshauptstadt. Diese beiden Standorte, in den Riem-Arcaden und in Freiham, sind die ersten öffentlichen Restaurants von Taco Bell in Deutschland. Man könnte sagen, es ist ein kleiner Meilenstein für die Fast-Food-Kultur hierzulande.

Taco Bell, bekannt für seine Tacos, Burritos und Quesadillas, wurde 1962 in Kalifornien von Glen Bell gegründet und gehört heute zur Yum! Brands Gruppe. Mit über 8.000 Restaurants weltweit und rund 400 in Europa, darunter auch in Ländern wie Spanien und Großbritannien, hat die Kette in den letzten Jahren einen starken Fuß in Europa gefasst. Doch die Expansion nach Deutschland war alles andere als geradlinig. Im Mai 2025 wurden die Pläne aufgrund interner Schwierigkeiten vorübergehend gestoppt. Statt eines einzigen Master-Franchisenehmers setzt man jetzt auf mehrere regionale Partner. In Bayern ist die Lehmann Hotel- und Gaststätten Holding GmbH für die Auswahl der Standorte zuständig.

Ein neuer Anlauf

Christian Lehmann, der Gründer der Lehmann Hotel- und Gaststätten Holding GmbH, ist optimistisch. Er spricht von den langfristigen Wachstumschancen in Freiham und der hohen Frequenz in den Riem-Arcaden. Diese beiden Standorte sind Teil eines umfassenden Ausbaukonzepts für den bayerischen Markt, das sicherlich viele Fans der mexikanischen Fast-Food-Küche ansprechen wird. Die Eröffnungen könnten sogar ein kleiner Lichtblick für die Münchener sein, die auf die ersten Taco Bell Filialen in Deutschland gewartet haben.

Doch das ist nicht die einzige Neuigkeit. Taco Bell plant auch für 2026 einen weiteren Expansionsversuch in Deutschland. Nach dem gescheiterten Versuch mit İş Holding, wo es zu Problemen wie unbezahlten Rechnungen und fragwürdigen Geschäftspraktiken kam, befinden sich nun sechs Area Developer in der finalen Verhandlungsphase. Das neue Konzept setzt auf ein dezentralisiertes Area-Developer-Modell, sodass jeder Developer mindestens fünf Restaurants eröffnen soll. Ehrlich gesagt, das klingt nach einer soliden Strategie, um in Deutschland Fuß zu fassen.

Die Speisekarte und mehr!

Wer sich schon jetzt auf die Speisekarte von Taco Bell freut, wird nicht enttäuscht sein. Die Auswahl reicht von Tacos über Burritos bis hin zu Nachos und Crunchwraps – und das alles auch in vegetarischen und veganen Varianten. Ideale Optionen für alle, die auf tierische Produkte verzichten möchten! Die Franchise-Kosten für die neuen Area Developer liegen zwischen 575.000 und 3.350.000 Euro, was sicher einige Investoren anziehen wird.

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Aktuell gibt es in Deutschland nur drei nicht-öffentliche Standorte, die sich auf US-Militärbasen befinden: Ramstein, Spangdahlem und Wiesbaden. Für viele Fans der Marke bedeutet das, dass sie derzeit ins Ausland reisen müssen, um die mexikanische Fast-Food-Spezialitäten zu genießen. Aber ab 2026 könnte sich das ändern, und die genauen Standorte der neuen Filialen werden noch bekannt gegeben. Das Warten hat vielleicht bald ein Ende!

Für alle, die mehr über die Entwicklungen rund um Taco Bell in Deutschland erfahren möchten, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Berichterstattungen. Die Vorfreude auf die ersten öffentlichen Restaurants ist groß, und man darf gespannt sein, wie sich die Fast-Food-Landschaft in München verändern wird.

Weitere Informationen finden Sie auf Spiegel Online.