Heute ist der 23.04.2026 und in München wird der Straßenverkehr wie gewohnt von der Polizei überwacht. In der bayerischen Landeshauptstadt wurden insgesamt 9 mobile Blitzer gemeldet, die für alle Autofahrer eine unerwartete Überraschung darstellen können. Diese flexible Kontrolle am Straßenrand sorgt dafür, dass so mancher Verkehrsteilnehmer ins Schwitzen kommt, wenn er die zulässige Geschwindigkeit überschreitet. Denn Geschwindigkeitsüberschreitungen zählen zu den häufigsten Unfallursachen, weshalb die Polizei verstärkt auf diese temporären Geschwindigkeitsmessungen setzt.
Unter den gemeldeten Blitzerstandorten befinden sich unter anderem die Nördliche Auffahrtsallee in der Villenkolonie Neuwittelsbach, die Offenbachstraße in Pasing-Obermenzing sowie die Menzinger Straße in Neulustheim – alle mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h. In Giesing dürfen Sie auf der Schönstraße mit 50 km/h durchfahren, während die Berg-am-Laim-Straße und die Bad-Schachener-Straße ebenfalls mit 30 km/h befahren werden können.
Die Technik der mobilen Blitzer
Mobile Blitzer arbeiten in der Regel mit Lasertechnologie oder durch Nachfahren von Polizeibeamten. Diese Technik ermöglicht es, Geschwindigkeitsüberschreitungen präzise zu erfassen. Allerdings sind mobile Tempomessungen nicht ohne Fehlerquellen – ungenaue Geräte oder unzureichend geschultes Personal können die Messergebnisse beeinträchtigen. Kritisch hinterfragen ist daher angesagt, wenn man mit einem Bußgeldbescheid konfrontiert wird.
Diese mobilen Blitzer können auch ohne Blitz arbeiten und nutzen unterschiedliche Modelle zur Geschwindigkeitsmessung. So wird beispielsweise bei einem Nachfahren die Geschwindigkeit aus einem Polizeifahrzeug gemessen, was ein Video als Beweismittel liefert. Auch die sogenannten Schwarzlichtblitzer, die in Tunneln eingesetzt werden, zählen zu den modernen Überwachungsmethoden. Außerdem gibt es spezielle mobile Ampelblitzer, die an Kreuzungen angebracht werden und Rotlichtverstöße mit drei Kameras erfassen.
Bußgelder und Einspruchsmöglichkeiten
Für Autofahrer, die in die Fänge eines Blitzers geraten, gibt es Toleranzabzüge: Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h wird ein Abzug von 3 km/h gewährt, während bei höheren Geschwindigkeiten 3 Prozent abgezogen werden. Wichtig zu wissen ist auch, dass die Nutzung von Radarwarnern oder Blitzer-Apps verboten ist und mit einem Bußgeld von 75 Euro sowie einem Punkt in Flensburg geahndet wird.
Wenn Sie mit einem Bußgeldbescheid nicht einverstanden sind, haben Sie die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen Einspruch zu erheben. Dies sollte schriftlich an die zuständige Bußgeldstelle geschehen. Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht kann Ihnen dabei helfen und auch eine Akteneinsicht beantragen, falls Sie das für notwendig erachten.
Fazit und Ausblick
Die Verlässlichkeit von Geschwindigkeitskontrollen hängt stark von der eingesetzten Technik ab. Im Jahr 2026 kommen in Deutschland verschiedene Blitzer-Messgeräte zum Einsatz, die jeweils ihre eigenen Besonderheiten und potenziellen Schwachstellen aufweisen. Technische Mängel oder Dokumentationsfehler können zur Unverwertbarkeit einer Messung führen, weshalb vor der Akzeptanz eines Bußgeldes eine Online-Anhörung sinnvoll sein kann.
Der Bußgeldkatalog von 2026 sieht je nach Vergehen unterschiedliche Bußgelder, Fahrverbote und Einträge im Fahreignungsregister vor. Wer neu Punkte in Flensburg sammelt, sollte sich der möglichen Konsequenzen bewusst sein. Eine Übersicht über die häufigsten Verkehrsverstöße und deren Regelungen ist für alle Verkehrsteilnehmer hilfreich, um nicht in die Gefahrenzone zu geraten.