Hochschulpreis München 2026: Forscher gestalten die Zukunft der Stadt
Heute ist der 15.07.2026 und in Untergiesing-Harlaching feiern wir einen besonderen Anlass: die Verleihung des Hochschulpreises der Stadt München! Es ist kaum zu fassen, wie die Zeit vergeht. Wo ist nur das letzte Jahr geblieben? Doch zurück zu den spannenden Ereignissen des Tages. Die Stadt zeichnet drei herausragende Forscher aus, die mit ihren Arbeiten nicht nur das Stadtbild, sondern auch das Bewusstsein für wichtige Themen wie zirkuläres Bauen, Klimaschutz und die Stadtgeschichte im Nationalsozialismus bereichern. Ein Hoch auf die Wissenschaft und auf den Mut, Themen anzugehen, die uns alle betreffen!
Die dritte Bürgermeisterin, Verena Dietl von der SPD, und Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft, überreichten die Preise feierlich. Ein schöner Moment, der zeigt, wie wichtig die Forschung für die Stadt und ihre Menschen ist. Denn jede der ausgezeichneten Arbeiten ist mit 5.000 Euro dotiert – da kann man sich schon mal etwas Gutes gönnen!
Die Preisträger und ihre beeindruckenden Arbeiten
Beginnen wir mit Tobias Greimel von der Hochschule München. Sein Thema, „Etwas endet, etwas beginnt – Transformation der Treibgut-Materialinitiative in ein Zentraldepot und Campus für zirkuläres Bauen“, klingt nicht nur interessant, sondern ist auch von enormer Relevanz. Er analysiert, wie wir vom linearen Wirtschaften zu Rohstoffkreisläufen kommen können, und schaut sich dafür zwei Münchner Abrissobjekte an. Urban Mining, das ist das Zauberwort – alte Materialien neu nutzen, das ist die Zukunft!
Dr. Marlis Lapazinski von der Ludwig-Maximilians-Universität München hat sich mit ihrer Dissertation „Die Ernährung der ‚Hauptstadt der Bewegung‘“ den Herausforderungen der Lebensmittelversorgung im nationalsozialistischen München gewidmet. Durch die Nutzung von Kriegsakten der Großmarkthalle erforscht sie, wie der Alltag der Menschen in dieser dunklen Zeit beeinflusst wurde. Ein Thema, das uns auch heute noch nachdenklich stimmt.
Und dann ist da noch Dr. Lukas Lauss von der Technischen Universität München. Sein Thema „Optimierung der Gebäudeperformance und Minimierung von Performance Gaps durch robuste Gebäude“ könnte nicht aktueller sein. Er beleuchtet, wie Gebäudetechnik, Überwachung und Nutzerverhalten unseren Energieverbrauch steuern – das ist nicht nur für die Sanierung von Altbauten, sondern auch für die Planung neuer Gebäude von immenser Bedeutung.
Förderung zirkulärer Bauprojekte in der Stadt
Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist die Förderung investiver Bauprojekte im Stadtgebiet München mit einem zirkulären Ansatz. Hier ist jede Art von Bauprojekt willkommen, solange es investiv ist – von Erweiterungen über Nutzungsänderungen bis hin zu umfassenden Komplettsanierungen und Neubauten. Aber Achtung: Einzelne Gebäudebestandteile oder Teilsanierungen sind nicht förderfähig. Das ist ein Punkt, den man im Hinterkopf behalten sollte.
Es gibt klare Richtlinien: PVC-haltige Fenster oder Maßnahmen, die bereits im Programm „Klimaneutrale Gebäude“ gefördert wurden, sind ausgeschlossen. Auch Wärmeerzeuger auf Basis fossiler Brennstoffe – abgesehen von elektrischen Wärmepumpen – sind nicht förderfähig. Wer sich für solche Projekte interessiert, sollte sich vielleicht mal mit einem Steuerberater*in zusammensetzen. Man kann ja nie genug Informationen haben!
Ein Blick in die Zukunft
All diese Ansätze und die Arbeiten der Preisträger zeigen, wie wichtig der Austausch zwischen Wissenschaft, Stadt und Gesellschaft ist. Verena Dietl hat es treffend gesagt: Die Forschung hilft uns, aktuelle Herausforderungen zu meistern. Der Hochschulpreis ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für all jene, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Man darf gespannt sein, wohin uns diese innovativen Ideen führen werden. Vielleicht in eine nachhaltigere, gerechtere Stadt – und das wäre doch wirklich ein Grund zum Feiern!
