Heute ist der 3.06.2026, und während die Sonne in München strahlt, zieht es die Münchner:innen an die Badeseen der Stadt. So viele Möglichkeiten, sich abzukühlen und die Natur zu genießen! Und gute Nachrichten: Alle acht Badeseen in München sind zum Saisonstart hygienisch unbedenklich! Das Gesundheitsreferat hat die Wasserqualität gründlich geprüft, und die ersten beiden Probennahmen in dieser Saison zeigen, dass die hygienischen Anforderungen voll und ganz eingehalten werden. Das ist doch ein Grund zur Freude, oder?
Von Mai bis September wird die Wasserqualität durch regelmäßige mikrobiologische Untersuchungen überwacht. Das Gesundheitsreferat hat im 14-tägigen Abstand Ortsbegehungen und monatliche Probenahmen eingeplant. Und das Ergebnis? Sieben Badeseen tragen das EU-Prädikat „ausgezeichnet“. Einzig der Riemer See-Nord hat mit einer Bewertung von „mangelhaft“ zu kämpfen, bedingt durch zwei kurzzeitige Verschmutzungen in den Jahren 2023 und 2024. Die Ursache? Vermutlich die Wasservögel, die es leider immer wieder schaffen, die Wasserqualität zu beeinträchtigen. Aber keine Sorge: Für die Badesaison 2026 gibt es kein Badeverbot für den Riemer See-Nord! Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sieht ebenfalls keine Notwendigkeit für Nutzungseinschränkungen.
Die Situation in Bayern
Wenn wir einen Blick über die Stadtgrenzen hinaus werfen, sehen wir, dass die Wasserqualität in Bayerns Badeseen überwiegend gut bis ausgezeichnet ist. Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat kürzlich die aktuelle Einstufung der Badegewässer vorgestellt. Über 96 Prozent der 375 EU-Badestellen in Bayern sind als „ausgezeichnet“ oder „gut“ eingestuft. Das ist doch wirklich positiv! Lediglich drei Badestellen sind als „ausreichend“ bewertet, darunter auch zwei am Meerhofsee in Alzenau und eine am Krebsensee in Knetzgau-Westheim.
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat seit Ende April bereits 750 Wasserproben mikrobiologisch untersucht. Diese Proben werden auf „Escherichia coli“ und „Intestinale Enterokokken“ getestet, und bei Verdacht auf Cyanobakterien kommen zusätzliche Tests zum Einsatz. Wer hätte gedacht, dass das alles hinter den Kulissen passiert, während wir einfach nur im Wasser planschen wollen? Aber es ist beruhigend zu wissen, dass es eine aktive Überwachung gibt, vor allem in den warmen Monaten.
Der Einfluss von Natur und Klima
Natürlich ist es auch wichtig, die Herausforderungen zu betrachten: Der Klimawandel könnte dazu führen, dass es in Zukunft mehr Probleme mit Blaualgen gibt. Auch Starkregen oder die An- und Abwesenheit von Wasservögeln können die Messergebnisse kräftig beeinflussen. Bei hohen Werten ergreift das Gesundheitsamt entsprechende Maßnahmen, einschließlich möglicher Badeverbote. Aber in diesem Jahr haben wir Glück: Die ersten Ergebnisse aus der Badesaison 2025 und aktuelle Daten aus 2026 zeigen positive Auswirkungen der bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität am Riemer See-Nord. Häufigeres Mähen der Grünflächen und krähensichere Mülleimer sind nur einige der Schritte, die unternommen wurden.
Übrigens, wenn ihr euch fragt, wo die besten Badestellen sind oder wie es um die Wasserqualität steht, findet ihr auf der Website des LGL eine praktische Online-Badegewässerkarte. So macht das Baden gleich doppelt Spaß! Und denkt daran, ausreichend Sonnenschutz beim Baden zu verwenden – die Sonne kann ganz schön brutzeln, besonders wenn man die Zeit beim Planschen vergisst.