Münchens Tierparkbrücke wird neu gestaltet: Ein Schritt in die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur
In München stehen spannende Zeiten bevor! Die Tierparkbrücke, ein beliebtes Wahrzeichen der Stadt und ein essenzieller Verbindungspunkt, wird von 2027 bis 2028 komplett neu aufgebaut. Ja, richtig gehört: Das gute Stück wird für zwei Jahre voll gesperrt. Aber keine Sorge, nach dem Umbau wird sie nicht nur breiter sein, sondern auch für Midibusse zugänglich, die direkt zum Haupteingang des Tierparks fahren können. Ein Fortschritt, der sowohl für die Anwohner als auch für die Besucher des Tierparks eine Erleichterung sein dürfte!
Die Brücke, die ursprünglich 1904 errichtet wurde und bereits 1991 ein neues Gesicht bekam, ist mit knapp 200 Metern Länge und ihren drei Brücken über den Maria-Einsiedel-Bach, den Werkkanal und die Isar eine imposante Struktur. Die aktuelle Fahrbahn wird von 12,5 Meter auf 18,1 Meter verbreitert, was die Verkehrslast von drei auf 16 Tonnen erhöhen wird. Und das ist nötig, denn aktuell gibt es täglich rund 10.000 Fahrbewegungen – kein Wunder, dass die Brücke an schönen Tagen oft überlastet ist!
Ein wichtiger Schritt für die Verkehrsinfrastruktur
Die Erneuerung ist ein grundlegender Neuaufbau, keine bloße Sanierung. Die Planer müssen dabei Hochwasser- und Naturschutzanforderungen berücksichtigen, was die Sache etwas komplizierter macht. Und aus urheberrechtlichen Gründen bleibt die typische Holzkonstruktion des Architekten Richard Dietrich erhalten, der die Brücke 1991 als damals längste Holzbrücke der Welt baute. Übrigens, sie wurde 1992 sogar mit dem Deutschen Holzbaupreis ausgezeichnet!
Die Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer und der Zweite Bürgermeister Dominik Krause unterstützen dieses Projekt, das im Oktober 2026 von den Stadträten genehmigt werden soll. Die Brücke wird während der Bauzeit alternativ über die Brudermühlbrücke im Norden oder die Grünwalder Brücke im Süden umfahren. Fußgänger und Radfahrer müssen ebenfalls nicht im Regen stehen gelassen werden: Sie können während der Bauzeit alternative Überquerungen nutzen.
Eine Brücke für alle
Die Verbreiterung soll nicht nur den Kraftfahrzeugen zugutekommen. Ab 2027 wird es auch eine eigene Trasse für Radfahrer geben. Das ist besonders wichtig, da Fußgänger und Radfahrer sich bisher den Platz mit den Autos teilen mussten – was oft für gefährliche Situationen sorgte. Ein Plan für eine zweite Brücke nur für Fußgänger und Radfahrer wurde zwar verworfen, um Eingriffe in das Isarbett zu vermeiden, aber die aktuelle Lösung wird für mehr Sicherheit und Komfort sorgen.
Das Projekt ist Teil eines größeren Plans der Bayerischen Straßenbauverwaltung, die sich um die Instandhaltung und den Neubau von Brücken kümmert. Schließlich wachsen die Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur mit dem Güterverkehrsaufkommen, das weiterhin stark ansteigt. Alte Brücken, die in den 1960er bis 1980er Jahren gebaut wurden, benötigen altersbedingt oft Instandsetzungsmaßnahmen und entsprechen nicht mehr den heutigen Tragfähigkeitsanforderungen. Die Tierparkbrücke wird da eine positive Ausnahme darstellen – nach der Erneuerung wird sie für viele Jahre eine verlässliche Verbindung bieten.
Die Vorfreude auf die neuen Möglichkeiten ist groß, auch wenn die Bauarbeiten zunächst einmal Geduld erfordern. Aber hey, gute Dinge brauchen Zeit – und das Ergebnis wird sich sicher sehen lassen können!
