Heute ist der 20.07.2026 und in Obergiesing-Fasangarten dreht sich alles um die Wolfratshauser Straße in Solln. Der Umbau, der kürzlich abgeschlossen wurde, stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer besseren Verkehrsstruktur dar. Die neue Fuß- und Radverbindung zwischen Solln und Obersendling ist nicht nur praktisch, sondern auch eine echte Aufwertung für alle, die gerne mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind. So lange haben wir darauf gewartet!

Der Umbau umschließt den Abschnitt zwischen Josephinenstraße und Siemensallee und hat einiges zu bieten. Ganze 1.020 Meter neue Geh- und Radwege sind nun mit Sicherheitsstreifen ausgestattet, die für ein sicheres Gefühl beim Fahren und Gehen sorgen. Besonders erfreulich sind die zwei neuen Querungsstellen in der Fahrbahnmitte, die den Fußgängern und Radfahrern den Weg über die Straße erleichtern und gleichzeitig die Sicherheit erhöhen. Wenn man bedenkt, wie oft wir hier aufpassen mussten – das ist ein echter Fortschritt!

Ein barrierefreies Erlebnis

Ein weiteres Highlight: Die Kreuzung Noestraße wurde barrierefrei gestaltet. Radfahrer und Fußgänger können dort jetzt ohne Höhenunterschied queren. So sollte es sein! Für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen wurden zudem Bodenindikatoren installiert, die die Orientierung erleichtern. Das ist nicht nur ein wichtiger Schritt hin zu mehr Inklusion, sondern zeigt auch, wie wichtig das Baureferat die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer nimmt.

Die Haltestellen wurden neu angeordnet, um einen stufenlosen Einstieg zu ermöglichen. Für Rollstuhl- und Rollatornutzer wurde der Bordstein auf null Zentimeter abgesenkt. Das sind kleine, aber entscheidende Änderungen, die den Alltag vieler Menschen erheblich erleichtern. Auch um die Natur hat man sich gekümmert: 29 Bäume wurden entfernt, aber 17 neue gepflanzt, und eine Esche nördlich der Noestraße bleibt erhalten. Das Laubwäldchen wurde um mehr als 3.000 Quadratmeter erweitert – einfach herrlich, wenn man bedenkt, wie wichtig Grünflächen in der Stadt sind.

Ein Blick auf die Finanzen

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 13,5 Millionen Euro. Davon wurden rund 3,65 Millionen Euro über das Bayerische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz für Verkehrsverbesserungen und etwa 97.500 Euro für den barrierefreien Umbau gefördert. Am 7. März 2023 wurde der Beschluss des Bauausschusses des Stadtrats gefasst, der den Startschuss für diese Verbesserungen gegeben hat. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Arbeit und Geld in die Hand genommen wurde, um diese Lücke im Radwegenetz zu schließen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Insgesamt – und da kann man nur zustimmen – ist der Umbau der Wolfratshauser Straße ein gelungenes Beispiel dafür, wie moderne Stadtplanung aussehen sollte. Es bleibt zu hoffen, dass solche Projekte nicht nur in Solln, sondern auch in anderen Stadtteilen umgesetzt werden. Die Münchner*innen haben es sich verdient, sicher und komfortabel durch ihre Stadt zu kommen!