Heute ist der 3.06.2026 und wie es aussieht, hat die Stadt München ihre mobilen Radarfallen wieder aktiviert. Auf insgesamt acht Straßen sind diese kleinen, aber feinen Geräte im Einsatz, um sicherzustellen, dass die Verkehrsteilnehmer sich an die Geschwindigkeitslimits halten. Das ist ja auch wichtig, denn Tempoüberschreitungen sind eine häufige Unfallursache. Und mal ehrlich, wer will schon in eine unangenehme Situation geraten, nur weil man ein bisschen zu schnell unterwegs war?

Hier sind die aktuellen Standorte der mobilen Blitzer, die am 3. Juni 2026 gemeldet wurden:

  • Bavariastraße (80336 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt): Tempolimit 30 km/h, gemeldet am 03.06.2026, 11:36 Uhr
  • Landsberger Straße (81241 Pasing-Obermenzing): Tempolimit 50 km/h, gemeldet am 03.06.2026, 10:43 Uhr
  • Arnulfstraße (80639): Tempolimit 50 km/h, gemeldet am 03.06.2026, 10:04 Uhr
  • Blumenstraße (80331 Altstadt-Lehel): Tempolimit 30 km/h, gemeldet am 03.06.2026, 09:09 Uhr
  • Nördliche Auffahrtsallee (80638): Tempolimit 30 km/h, gemeldet am 03.06.2026, 08:27 Uhr
  • Schäftlarnstraße (81371 Sendling): Tempolimit 30 km/h, gemeldet am 03.06.2026, 07:03 Uhr
  • Stadelheimer Straße (81549 Obergiesing-Fasangarten): Tempolimit 50 km/h, gemeldet am 03.06.2026, 10:39 Uhr
  • Gartenstadtstraße (81825 Trudering-Riem): Tempolimit 30 km/h, gemeldet am 03.06.2026, 08:30 Uhr

Die Bedeutung der Geschwindigkeitskontrollen

Wenn man darüber nachdenkt, wie oft die Gefahrenlage im Straßenverkehr sich ändert, wird einem klar, dass die mobilen Radarkontrollen unerlässlich sind. Denn sie sind nicht nur da, um den Fahrern das Leben schwerzumachen. Im Gegenteil! Sie sollen die Verkehrssicherheit erhöhen, indem sie an Unfallschwerpunkten eingesetzt werden. Auch die Positionen der Messstellen variieren im Tagesverlauf, was bedeutet, dass man immer auf der Hut sein sollte. Übrigens: In München sind derzeit auch Geschwindigkeitskontrollen an weiteren Straßen aktiv – insgesamt wurden neun Straßen identifiziert.

Zu den weiteren Standorten zählen die Rockefellerstraße in Neuherberg mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h und der Georg-Brauchle-Ring in Milbertshofen-Am Hart, wo man bis zu 60 km/h fahren darf. Die gemeldeten Kontrollzeiten sind ebenfalls wichtig: Am Georg-Brauchle-Ring wurde beispielsweise um 15:38 Uhr kontrolliert. Da kann man schon mal ins Schwitzen geraten, wenn man nicht aufpasst.

Technik und Toleranzwerte

Die Technik hinter den Radarfallen ist auch nicht zu verachten. Sie arbeiten nach dem Doppler-Effekt, was bedeutet, dass Radarwellen ausgesendet und vom Fahrzeug reflektiert werden. So wird die Geschwindigkeit ermittelt. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wird ein Beweisfoto gemacht, und das geschieht meistens von vorne. Wer denkt, er könnte mit Blitzer-Warnern oder speziellen Apps davonkommen, der irrt sich gewaltig – das ist in Deutschland verboten! Hier drohen 75 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

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Ein kleines Detail, das oft übersehen wird: Es gibt Toleranzabzüge bei Geschwindigkeitsmessungen. Unter 100 km/h sind es 3 km/h, und über 100 km/h sind es 3 % der gemessenen Geschwindigkeit. Also, ein bisschen Luft nach oben hat man schon!

Ein Blick in die Zukunft

Wusstest du, dass in Deutschland ungefähr 4.400 fest installierte Radarmessgeräte existieren? Dazu kommen die mobilen Geräte, die, ehrlich gesagt, oft weniger sichtbar sind und damit auch überraschender. Die Radarkontrolle hat sich im Laufe der Jahrzehnte erheblich weiterentwickelt. Die erste Test-Radarmessung fand schon 1957 statt, und seitdem hat sich viel getan. Neue Technologien, wie die Section Control, die die Durchschnittsgeschwindigkeit über längere Strecken misst, werden getestet.

Die Einnahmen aus Bußgeldern fließen in die Infrastruktur und die Verkehrsüberwachung, was wiederum der Verkehrssicherheit zugutekommt. Man kann also sagen, dass diese kleinen Blitzgeräte eine große Verantwortung tragen – für uns alle, die wir täglich auf den Straßen unterwegs sind.