Heute, am 12. Mai 2026, lässt sich in München wieder einmal das gewohnte Bild der Verkehrskontrollen beobachten. An insgesamt 9 Standorten wird der Straßenverkehr von der Polizei überwacht. Die Geschwindigkeitskontrollen sind dabei nicht nur lästige Begleiter für Autofahrer, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheit. Schließlich sind Tempoüberschreitungen häufige Verkehrsverstöße und die Hauptursache für viele Unfälle.

In der Stadt, die niemals schläft, sind Geschwindigkeitsmessungen an verschiedenen Stellen zu erwarten. So zum Beispiel in der Untermenzinger Straße in Moosach, wo um 15:41 Uhr eine Kontrolle mit einer erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h stattfand. Oder in der Bergsonstraße, wo es um 15:32 Uhr bei 30 km/h zur Messung kam. Giesing, Sendling-Westpark, Ramersdorf-Perlach – überall sind die Blitzer auf der Lauer. Ein Blick auf die aktuellen Radarkontrollen zeigt die Vielfalt der Standorte, an denen Autofahrer aufpassen sollten.

Die aktuellen Standorte im Überblick

Hier ein kurzer Überblick über die Kontrollstellen:

  • Untermenzinger Straße (Moosach): 50 km/h, 15:41 Uhr
  • Bergsonstraße (Pasing-Obermenzing): 30 km/h, 15:32 Uhr
  • Schönstraße (Giesing): 30 km/h, 15:14 Uhr
  • Luise-Kiesselbach-Tunnel (Sendling-Westpark): 30 km/h, 13:30 Uhr
  • Deisenhofener Straße (Obergiesing-Fasangarten): 30 km/h, 07:48 Uhr
  • Birthälmer Straße (Trudering-Riem): 30 km/h, 15:28 Uhr
  • Holzwiesenstraße (Ramersdorf-Perlach): 30 km/h, 15:24 Uhr
  • Situlistraße (Schwabing-Freimann): 50 km/h, 14:33 Uhr
  • Riemer Straße (Bogenhausen): 50 km/h, 14:01 Uhr

Die Toleranzen bei Geschwindigkeitsmessungen sind ebenfalls wichtig zu beachten. Fährt man unter 100 km/h, werden 3 km/h abgezogen. Über 100 km/h sind es immerhin 3 % des gemessenen Wertes. Ein kleiner, aber feiner Unterschied, der oft den entscheidenden Ausschlag geben kann.

Verkehrssicherheit und ihre Bedeutung

Verkehrssicherheit ist ein zentrales Thema in unserer mobilen Gesellschaft. Die Bundesregierung hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 um 40 % zu reduzieren. Das steht nicht nur im Einklang mit der Vision Zero, die darauf abzielt, keine Verkehrstoten mehr zuzulassen, sondern ist auch ein Aufruf an alle Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer – sicherer zu handeln. Die Zahlen sind alarmierend: Im Jahr 2024 kamen in Deutschland 2.770 Personen bei Verkehrsunfällen ums Leben.

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Seit 1970 ist die Zahl der Verkehrstoten um über 80 % gesunken. Das ist ein Erfolg, aber es bleibt noch viel zu tun! Strategien zur Unfallvermeidung beinhalten nicht nur technologische Lösungen, sondern auch Bildungsinitiativen und gesetzliche Rahmenbedingungen. Die Infrastruktur muss ebenfalls verbessert werden, um potenzielle Gefahrenquellen zu minimieren. Hierbei helfen auch der Pakt für Verkehrssicherheit und das Verkehrssicherheitsprogramm des BMV, die seit 2021 existieren.

Die Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen und weiteren Verkehrssicherheitstechnologien in Fahrzeugen wird immer wichtiger. Diese Neuerungen können dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und unser aller Sicherheit zu erhöhen. In der Stadt München, wo die Straßen oft belebt und chaotisch sind, ist das besonders relevant. Vielleicht sind die Blitzer nicht nur ein Ärgernis, sondern auch ein notwendiges Übel, um uns alle ein wenig sicherer durch den Verkehr zu navigieren.