Verkehrswende in Moosach: Neue Chancen für Pendler durch den X36
Heute ist der 12.07.2026 und in München, genauer gesagt im Stadtteil Moosach, bahnt sich eine kleine Verkehrswende an. Die Expressbuslinie X35, die vielen Pendlern und Anwohnern ein treuer Begleiter war, könnte ab 2027 auf der Strecke bleiben. Doch die Hoffnung ist nicht verloren! Ein aufmerksamer Bürger hat dem Bezirksausschuss Moosach einen Vorschlag unterbreitet, der frischen Wind in die Sache bringen könnte.
Das Herzstück des Vorschlags ist die Expressbuslinie X36, die eine neue Route einschlagen soll. Diese würde von der Pelkovenstraße über die Dachauer Straße bis zur B304 führen. Was bedeutet das für die Haltestellen? Die beliebten Haltestellen „Moosacher St.-Martins-Platz“ und „Pelkovenstraße“ würden nun vom X36 bedient. Und das könnte einige Vorteile mit sich bringen! Eine umsteigefreie Busverbindung für die Wohngebiete rund um den St.-Martins-Platz und die Pelkovenstraße/Dachauer Straße – das klingt doch schon mal vielversprechend, oder?
Vorteile für die Anwohner
Die direkte Anbindung nach Milbertshofen, Schwabing Nord und Freimann könnte für viele Pendler eine willkommene Veränderung sein. Außerdem hätte man eine schnelle Verbindung nach Allach und zur S2 – für die, die gerne mit der Tram weiterreisen möchten. Besonders interessant ist die Umgehung der oft zugeparkten Feldmochinger Straße, die ja bekanntlich für Verspätungen sorgt. Immer wieder stehen die Busse hier im Stau, und das kann auf die Nerven gehen.
Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Die Haltestelle Bingener Straße würde nicht mehr vom X36 angefahren. Aber keine Panik! Die Linien 163 und 175 sorgen dafür, dass die Anbindung nicht ganz verloren geht. Das ist doch etwas, das man den Moosachern nicht vorenthalten sollte.
Ein Blick in die Zukunft
Der Bezirksausschuss Moosach hat das Anliegen zur Kenntnis genommen – ein erster Schritt! Aber das ist noch nicht alles. Es wird auf eine Neubewertung im Rahmen des Projekts Optibus hingewiesen. Dabei soll das gesamte Busnetz analysiert und weiterentwickelt werden. Ein kluger Schachzug, denn wer will schon in einem veralteten System festhängen?
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln werden. Die Anwohner sind auf jeden Fall gespannt, und die Diskussionen rund um den öffentlichen Nahverkehr in München werden sicher nicht enden. Wer weiß, vielleicht bringt diese Umgestaltung nicht nur neue Verbindungen, sondern auch neue Möglichkeiten für die gesamte Stadt. Das könnte den Pendler-Alltag ein Stück weit erleichtern und den Münchenern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
