Heute ist der 12.07.2026, und wir blicken auf die Schwanthalerhöhe, wo die Stimmen der Jugendlichen lauter werden. Bei der letzten Sitzung des Bezirksausschusses (BA) standen ihre Anliegen im Mittelpunkt: mehr Sauberkeit, bessere Aufenthaltsqualität, und vor allem ein Gefühl von Sicherheit auf den öffentlichen Plätzen. Jugendliche fordern eine Modernisierung ihrer Umgebung und zeigen damit ein bemerkenswertes Engagement für ihren Stadtteil.

Ein großes Problem sind die übervollen Mülleimer und die Glasscherben, die auf den Spielplätzen herumliegen. Das lässt sich nicht schönreden – es ist einfach nicht zumutbar. Die Kreuzung Kazmairstraße/Ligsalzstraße wird als vermüllt beschrieben, und die Jugendlichen fordern zusätzliche Mülleimer sowie Sitzgelegenheiten. Ein berechtigtes Anliegen, wenn man bedenkt, dass Aufenthaltsqualität in urbanen Räumen immer wichtiger wird. Schließlich sind wir in einer Zeit, in der der öffentliche Raum unter Druck steht – durch Flächendruck, Klimawandel und die Digitalisierung. Es gibt einfach zu wenig Platz für alle, und die Nutzungskonflikte nehmen zu.

Sport und Sicherheit

Doch es geht nicht nur um Sauberkeit. Die Anträge zur Sportanlage am Georg-Freundorfer-Platz zeigen, dass die Jugendlichen auch nach neuen Trainingsmöglichkeiten und einer Modernisierung der bestehenden Flächen streben. Ein Tartanboden für den Bolzplatz? Neue Basketballkörbe und Fußballtore? Das klingt nach einer hervorragenden Idee! Und bessere Beleuchtung – das ist nicht nur für die Sportler wichtig, sondern auch für das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum. Denn genau das ist ein weiteres großes Anliegen: Die Sicherheit. Ein Zebrastreifen am Fußgängerüberweg Trappentreustraße/Gollierstraße wird gefordert, ebenso wie Hinweisschilder oder Bodenmarkierungen am Gollierplatz. Ein bisschen mehr Sicherheit ist einfach notwendig.

Die Jugendlichen haben auch einen Vorschlag für ein generelles Alkoholverbot auf Spielplätzen eingebracht. Während der großen Feste in der Stadt, wie dem Frühlingsfest oder dem Oktoberfest, fühlen sie sich oft durch alkoholisierte Passanten verunsichert. Das ist verständlich! Ein sicherer Raum für Kinder und Jugendliche sollte oberste Priorität haben.

Gestaltung des öffentlichen Raums

Der Bezirksausschuss hat die Anträge mit breiter Mehrheit angenommen und wird sie nun an die Stadtverwaltung weiterleiten. Ein Schritt in die richtige Richtung, denn Aufenthaltsqualität ist mittlerweile eine Schlüsselressource für urbane Entwicklung. Diese Qualität umfasst nicht nur Sicherheit und Komfort, sondern auch die Möglichkeit zur sozialen Inklusion und eine hohe ökologische Qualität. Die Herausforderungen sind groß – Klimawandel, demografischer Wandel und die immer drängendere Flächennutzung sind nur einige der Themen, die angepackt werden müssen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Erfolgreiche Projekte, wie wir sie aus Städten wie Wien oder Zürich kennen, zeigen, dass eine hohe Aufenthaltsqualität möglich ist. Ein dynamischer öffentlicher Raum ist schließlich ein Raum für Vielfalt und Dialog. Michael Schelle, der Kinder- und Jugendbeauftragte, hofft auf eine zeitnahe Umsetzung der Vorschläge. Das wäre ein echter Gewinn für die Schwanthalerhöhe und die Jugendlichen, die sich aktiv in die Gestaltung ihrer Umgebung einbringen. Und das ist doch einfach nur großartig!