Heute, am 5. Mai 2026, gibt es in Solln traurige Nachrichten aus der Welt der Vierbeiner. Ein Vorfall im Siemenspark hat nicht nur einen 15-jährigen Mischling namens Toto, sondern auch dessen Halterin, die 81-jährige Ludwina Dlugosch, stark betroffen. Am Ostermontag, einem Tag, der eigentlich für entspannte Spaziergänge gedacht war, wurde Toto von einem frei laufenden Ridgeback angegriffen. Der Angriff kam, ohne dass die beiden Hundehalterinnen ahnten, was gleich passieren würde. Es war wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
Toto erlitt bei diesem Übergriff schwere Verletzungen und musste in einer aufwendigen Operation behandelt werden, die die stolze Summe von 2390 Euro kostete. Während sich sein Zustand langsam verbessert, bleibt er weiterhin verängstigt. Ludwina, die sich so sehr um ihren treuen Begleiter sorgt, ist von diesem Vorfall tief getroffen. Es ist nicht der erste Angriff eines Ridgebacks im Siemenspark – schon im Jahr 2024 wurde ein schwarzer Schäferhund dort ebenfalls attackiert. Nach diesem Vorfall gab es ein rechtskräftiges Urteil, das den Ridgeback dazu verpflichtete, an der Leine geführt zu werden. Dlugosch vermutet nun, dass es sich um denselben Hund handelt, der Toto verletzt hat. Tragisch, oder?
Ein besorgniserregendes Muster
Die Halterin des Ridgebacks weicht jedoch jeglicher Verantwortung und bestreitet, dass ihr Hund an dem Vorfall beteiligt war. Komischerweise gibt es auch andere Hundebesitzer, die negative Erfahrungen mit diesem Ridgeback gemacht haben. Eine von ihnen fordert lautstark, dass der Hund an die Leine muss. Der Siemenspark ist schließlich ein beliebter Ort für Spaziergänge – hier gibt es nicht nur einen schönen Weg entlang der Würm, sondern auch einen Kinderspielplatz und eine Kita in der Nähe. Ein Ort, an dem sich Familien und Hundebesitzer eigentlich wohlfühlen sollten.
In einer anderen Geschichte, die kürzlich im Pasinger Stadtpark passierte, wurde ein vierjähriges Kind von einem Hund ins Gesicht gebissen. Auch dieser Vorfall geschah unerwartet, während das Kind mit seinen Eltern unterwegs war. Die Hundehalterin, eine 59-Jährige, ging mit zwei Hunden spazieren, als einer ihrer Vierbeiner das Kind attackierte. Zeugen alarmierten die Polizei und den Rettungsdienst, und das verletzte Kind musste ins Krankenhaus gebracht werden. In diesem Fall wurde gegen die Halterin ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Es ist, als ob das Schicksal der kleinen Toto-Geschichte mit dieser neuen Tragödie verwoben ist – wo bleibt die Sicherheit für unsere Kinder und Haustiere?
Die Realität der Hundebisse
Statistiken zeigen, dass in den USA jährlich etwa 4,5 Millionen Menschen von Hunden gebissen werden. Besonders häufig sind Kinder betroffen, oft von Hunden, die sie gut kennen. Über 75 % der Bisse geschehen zu Hause – und wer hätte gedacht, dass auch öffentliche Plätze wie Parks ein Risiko darstellen können? In München scheinen die Parks momentan nicht nur Erholungsorte, sondern auch Gefahrenzonen zu sein. Man fragt sich, wie oft man noch solche Vorfälle hören muss, bevor die Verantwortlichen handeln.
Die Gründe für Hundebisse sind vielfältig: Angst, Schmerz oder übermäßige Aufregung können dazu führen, dass ein Hund defensiv reagiert. Es ist wichtig, dass Hundehalter ihre Tiere gut erziehen und auf ihre Körpersprache achten. Nur so können wir die Zahl der Vorfälle reduzieren und sicherstellen, dass Parks und Spielplätze wieder Orte der Freude und Sicherheit werden.