In den letzten Tagen hat sich in München so einiges getan – die Stadt ist mal wieder in Bewegung. Ein E-Scooter-Unfall in der Altstadt-Lehel hat für Aufsehen gesorgt. Am 7. Mai, gegen 21 Uhr, fuhren ein 30-jähriger Fahrer und sein 19-jähriger Beifahrer auf dem Gehweg. Dumm nur, dass sie dort gleich zwei Fußgänger – 37 und 29 Jahre alt – umrunden wollten. Der Zusammenstoß endete für alle Beteiligten mit leichten Verletzungen. Zudem stellte sich heraus, dass beide E-Scooter-Fahrer nicht nur alkoholisiert waren, sondern auch drogentypische Ausfallerscheinungen zeigten. Ehrlich gesagt, das ist ein echtes Problem! Die Ermittlungen laufen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit im Verkehr. Wer denkt denn da an die Verkehrsregeln?
Vielleicht sollte man sich mal die Vorschriften für E-Scooter genauer anschauen. Schließlich unterliegen diese in Deutschland der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) und der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO). E-Scooter dürfen nur auf Radwegen oder Fahrradstraßen fahren, und bei Nichtverfügbarkeit ist die Straße erlaubt. Aber das Ignorieren dieser Vorschriften – wie in diesem Fall – hat ernste Konsequenzen. Wer mit einem E-Scooter unterwegs ist, muss auch haftpflichtversichert sein. Und ganz ehrlich, unter Alkoholeinfluss oder gar Drogen zu fahren, ist einfach nicht akzeptabel!
Brand in Lochham und Unfälle in Neuhausen
Doch nicht nur E-Scooter sorgen für Aufregung. In Lochham gab es am 9. Mai einen Brand in einem Firmengebäude. Ein Handwerker bemerkte Rauch und Flammen und alarmierte die Polizei. Das Feuer, das auf das Innenleben des Bürogebäudes übergriff, konnte schnell gelöscht werden, doch der Schaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Ermittlungen zur Brandursache wurden durch das Kommissariat 13 aufgenommen.
Am selben Tag in Neuhausen ereignete sich ein weiterer Vorfall: Ein 60-jähriger Fahrradfahrer stürzte schwer, weil er in falscher Fahrtrichtung unterwegs war und bei einem Abbiegevorgang eines Pkw die Kontrolle verlor. Zeitgleich kam es zu einer Versammlung, bei der über die Wehrpflicht diskutiert wurde – über 800 Teilnehmer fanden sich ein, und die Polizei war mit etwa 50 Einsatzkräften vor Ort. Obwohl die Stimmung angespannt war, gab es nur einen Verletzten, der sich weigerte, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das ist schon ein bisschen verrückt, oder?
Schnelle Einsätze und tragische Funde
Kommenden Tag, am 9. Mai, musste die Polizei in Au-Haidhausen ausrücken, als eine tote Person in der Isar unter der Ludwigsbrücke gefunden wurde. Der Leichnam eines 19-jährigen Müncheners wies keine Anzeichen von Fremdeinwirkung auf – dennoch war das ein Schock für die Anwohner. Traffic-Sperrungen mussten während der Bergung eingerichtet werden, was in so einer Situation natürlich eine zusätzliche Belastung darstellt.
Und als ob das nicht genug wäre, gab es kurz darauf in Bogenhausen einen Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Ein 59-jähriger Motorradfahrer wurde schwer verletzt, als er mit einem 85-jährigen Autofahrer kollidierte. Der Sachschaden in diesem Fall beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, und man fragt sich, was es da noch alles zu entdecken gibt.
Diese Ereignisse zeigen eindringlich, wie schnell das Leben in der Stadt aus den Fugen geraten kann. E-Scooter-Unfälle, Brandschäden und tragische Vorfälle – die Münchner müssen sich sicherer fühlen. Es ist an der Zeit, dass alle Verkehrsteilnehmer, ob zu Fuß, auf dem Rad oder mit einem E-Scooter, achtsamer werden. Die neuen Haftungsregeln, die die Bundesregierung plant, könnten hier einen entscheidenden Schritt in die richtige Richtung darstellen. Schließlich ist die Zahl der Unfälle mit E-Scootern in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Wenn die Halter künftig auch haftungsunabhängig verantwortlich sind, könnte das vielleicht ein Umdenken bewirken und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen.